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Big-One
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Der Big-One ist der Großsegler
innerhalb der One-Famile:
Knapp 2m Spannweite, hohe Streckung und ein Profil von Peter Wick, das
flott ist und in der Thermik trotzdem hohen Auftrieb bietet. Sein Flugrevier sind weite Hänge sowie
Thermikflug, der Aufstieg in der Ebene erfolgt mit E-Motor oder per
F-Schlepp, auch Flitschen- und Hochstart sollte möglich sein (siehe
Video). |
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Durch den zentralen Rohrholm sind beim Big-One teilbare Flügel sehr einfach herzustellen. Wer ein besonders transportables Modell möchte, kann den Flügel sogar drei- oder 4-teilig bauen, dann sind die Flügelstücke nur 67cm bzw. 50cm lang und durch den kurzen Rumpf passt so ein Big-One locker in einen Koffer oder Rucksack. Zur Steuerung reichen ab 2 Servos, ein 4-zelliger Akku (Größe AA) sowie ein Empfänger. Für Landungen auf beengtem Raum und schnellem Abstieg aus der Thermik ist Butterfly ("Krähenstellung") durch 2 innere Ruderklappen möglich. Ein angelenktes Seitenruder zum flacheren Thermikkurbeln ist ebenfalls realisierbar. Weitere Tipps zu den Rudern findet ihr HIER.
Mein Big-One (siehe Bild rechts und ganz oben)
ist mit
geteilten Flächen und Elektroantrieb ausgestattet. Diese Optionen und die bewährte EPP-Bauweise
machen ihn zum idealen Allrounder ... ein robuster E-Segler für Hang- und
Thermikflug, der durch seine Größe auch in Entfernung noch gut sichtbar
ist und trotzdem leicht zu transportieren - was will man mehr?
;-)) Nun sitzt ein kleiner Kontronik HET-Motor (Dancer) mit 47mm-HM-Spinner, 50mm Mittelstück, 8" Klapplatte und 3 Lipos (Kapazität 1300mAh, 111g) vorne in der Rumpfspitze. So bekommt man den Antrieb fast ohne Mehrgewicht zum Segler. Damit wiegt dieser Big-One flugfertig 1120g - wovon 150g alleine auf den Flächenverbinder aus 7,5mm-Stahl gehen. Mit einem Kohlestab ließen sich über 100g einzusparen, doch leider hatte mein Holm einen "krummen" Innendurchmesser. Darum habe ich kalibrierte Rohrholme in den Shop aufgenommen, da passt der 8mm Kohlestab mit 40g Gewicht. Der Rumpf wird für die Serie vorne um 2cm verlängert. Dieses trägt durch bessere Hebelverhältnisse zur Gewichtssenkung bei, denn bei mir mussten vorne noch 30g Trimmblei rein. Wer hinten leichter baut (kürzere Ruder, nicht vollflächig gestrappt, leichteres Holz beim Leitwerk) kann einiges Gewicht sparen .... die Flächenbelastung meines E-Fliegers beträgt trotzdem nur gesunde 22g/dm², für Thermikmodelle sind unter 18g/dm² möglich - mit E-Antrieb! Für besonders "rustikale"
Einsätze kann man einen zweiten Rumpf ohne Antrieb bauen.
Mit einem eingeschäumten Akku, viel Strapping-Tape und seitlichen 2mm Kohlestäben verstärkt,
hält dieser auch wildeste "Flugbeendigungen" aus, ohne sich Sorgen machen zu müssen. Da ist der große Spaß am Hang bei jedem Wetter garantiert
... ;-)) |
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Ungeteilte Flügel sind einfach zu bauen: Die beiden Flügelhälften verbinden, ein 2m langes CfK-Rohr (zB aus dem
Drachenladen) in die fertigen Holmausschnitte einkleben, dann den ganzen
Flügel strappen und bespannen. Später werden Flügel und Rumpf fest
miteinander verklebt oder
verschraubt - zur Verschraubung wird in die Flügelauflage ein
Sperrholz mit 2 Muttern eingeklebt, die Schrauben gehen direkt durch den
Flügel nahe des Holms und an der Scharnierlinie. Bei teilbaren Flügeln erfolgt die Steckung direkt in den Rohrholm, so wird die Kraft gleichmäßig in den Flügel eingeleitet. Die Verbindung zum Rumpf erfolgt ebenfalls mit (Nylon-) Schrauben und/oder einer Sperrholzrippe, die mit dem Rumpf verklebt ist. Diese Rippe zentriert die Flügel sauber und entlastet die Flügelschrauben vor allem bei härteren Landungen. |
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Der Erstflug am 11.8.07 verlief ohne größere Probleme ... ein, zwei Rasten Trimmkorrektur und schon flog der Big-One relativ flott. Leider kam der Wind sehr ungünstig, auch Thermik fanden wir nicht - selbst die F3J-Modelle und HLGs konnten sich nicht halten. Längere Flüge waren nicht möglich, weil der Motorregler nach 10 Sekunden Motorlaufzeit abgeschaltet hat ... der Motor zieht am Boden 10,7A, das war wohl schon zuviel für den 10A - Regler. Da der Big-One das für gestreckte Bretter typische, aber dennoch lästige negative Wendemoment zeigt. werde ich die Ruder noch etwas kürzen, dann kommt das Modell besser um die Ecke. Alles in allem war ich sehr zufrieden mit dem Erstflug ... auch wenn die Flugdauer für eine ausführliche Beurteilung der Flugleistungen einfach noch nicht ausreichte und zudem der Akku der Kamera auch noch leer war ... ;-)) |
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Die Gleitleistung des Big-One ist echt super, er legt große Strecken zügig und mit wenig Höhenverlust zurück, die Grundgeschwindigkeit ist relativ flott. Zu langsames Fliegen führt zu einem verkürzten Gleitwinkel. Thermik wird gut angezeigt und kann bei Bedarf sehr eng ausgekurbelt werden. Auch leichten Kunstflug haben wir getestet, Loopings gehen schön eng bis hin zum Viereck-Loop, Rollen dauern mit den gekürzten Rudern erwartungsgemäß etwas länger. Bei dem ersten Flug an diesem Tag ist ein VIDEO entstanden, das einen guten Überblick über das Leistungsvermögen des Big-One bietet: Handstart, etwas herumfliegen und trimmen, schneller Vorbeiflug, Rolle, Loopings; etwas Thermik auskreisen, Landeanflüge und Landung - alles in 4:30 Minuten! |
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Der Big-One in seinem Element.
Ob kreisend in der Thermik |
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im Rückenflug mit nur wenig nachdrücken ... |
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oder beim schnellen Vorbeiflug: |
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Der Big-One macht ... |
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... immer eine gute Figur! |
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Er war gleich mit dem Modell vertraut, ist nach wenigen Sekunden in eine Thermikblase eingestiegen und minutenlang darin gesegelt ... dort hab ich das Video etwas gekürzt, sooo interessant sieht das Kreise fliegen ja nicht aus ;-) .. Die Video-Aufnahmen wurden mit vollem Zoom gemacht, damit ihr etwas erkennen könnt. Allerdings ist es da etwas schwieriger, die Distanzen abzuschätzen. Damit ihr einen Anhaltspunkt habt: Die letzte Strecke des Landeanflugs von der Wende bis zu unserem Standpunkt sind ca. 150m. Im Video hört ihr auch Patricks Kommentare. Sie sind nicht immer ganz druckreif, aber was solls, sie zeigen seine Begeisterung für dieses neue Modell. ;-)) Als F3B-Pilot fliegt er normalerweise die besten Voll-GfK-Modelle - umso mehr freut mich, dass er die Flugleistung des Big-One so überzeugend findet. Trotz Patricks Größe von 1,82m überragt ihn der Big-One noch ein gutes Stück. EPP-Modelle müssen nicht mehr zwangläufig klein sein und wie ein Zagi aussehen - unsere neuesten Entwicklungen Big-One und die Fauvel (bis 3,43m Spannweite) zeigen, dass auch bei den EPP-Modelle große Innovationen möglich sind. Mal sehen, in welche Richtung sich die EPP-Modelle weiterentwickeln werden ... aber eines scheint sicher: Es gibt immer mehr EPP-Fun! |
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